Intuitive Analysemethoden

Rational die richtige Entscheidung zu treffen erweist sich oft als besonders schwierig, insbesondere wenn einige der Einflussfaktoren im Unklaren liegen. Alle Vor- und Nachteile wurden bereits mehrfach gegeneinander ab­gewogen, jedoch scheint keine zufriedenstellende Lösung zu existieren. In solchen Fällen bieten die intuitiven Analyse- und Entscheidungs­methoden hervorragende Lösungsmöglichkeiten.

Zudem können in scheinbar offenkundigen Situationen die intuitiven Metho­den den Blickwinkel für die rationale Lösung erweitern und so zur Opti­mierung der gewählten Strategie beihelfen. Häufig werden hierbei auch Lösungswege gefunden, die dem Betrachter bislang verborgen blieben und nebenbei meist eine einfachere Umsetzung der gegebenen Ziele ermög­li­chen. Die Methoden eignen sich für jeglichen Bereich eines Unter­nehmens, sei es bei der Personalauswahl, Mitarbeiterführung/ -entwicklung, Analyse von Produktionsproblemen, in Verhandlungsfragen, Vertrieb oder Marketing oder allgemein strategischen Entscheidungen und taktischen Erwägungen.

Über den Bereich der Problemanalyse hinaus können die intuitiven Me­thoden ebenso bei der Persönlichkeitsentwicklung aus ihrem vielfältigen Reichtum schöpfen – sei es beispielsweise um persönliche Schwächen zu verwandeln, Nervosität abzubauen, Gelassenheit in Konflikten zu erlangen, hartnäckige Ver­haltens­weisen zu verändern oder ein sichereres Auftreten zu erhalten. Die Techniken beginnen oft noch am selben Tag Wirkung zu zeigen und sind somit auch kurzfristige anwendbar.


Seminare
Für den permanenten Einsatz der Intuitiven Methoden ist es am sinnvollsten, sich die Techniken selbst anzueignen. Da jeder Mensch die intuitiven Fähig­keiten bereits in sich trägt, funktioniert dies leichter als man zunächst glauben mag.

Das Seminar bietet allen Teilnehmern praxisorientierte Methoden für die intuitive Problemanalyse und Entscheidungsfindung, die gezielt die eigene Intuition fördern. Das Treffen der richtigen Entscheidung wird somit für jeden Teilnehmer erheblich erleichtert. Das Erlernen dieser Methoden ist für jeden einfach nachvollziehbar. Die ersten Erfolge werden meist bereits direkt im Kurs erzielt.

Im Seminar wenden wir uns nach einer Einführung in die Methoden dem theoretischen Überbau der einzelnen Techniken zu und setzen die gewon­nenen Erkenntnisse parallel an realen Beispielen um. Gerne wird auf Wunsch auch konkret auf aktuelle Problemsituationen der Teilnehmer eingegangen.

Der Charakter des Seminars kann aus verschiedenen Bausteinen gewählt werden:



Das tradierte Wissen asiatischer Kampfkünste kann die Vorgänge unserer modernen Geschäftswelt eingängig erklären, zweckmäßige Techniken für Gelassenheit, Erfolg und Durchsetzungsvermögen aus der eigenen Mitte bieten und gute Erkenntnisse für ein besseres Zusammenspiel in hierarchischen Strukturen liefern. In einprägsamen Übungen lassen sich die psychologischen Effekte der eigenen Haltung auf Konflikte prüfen, die Wirkung unterschiedlicher Reaktionen durchspielen und die gewonnen Einsichten leicht auf alltägliche Situationen übertragen.

Die Methode der Organisationsaufstellungen eignet sich besonders zur Analyse von Systemen jeglicher Art. Dabei kann es sich sowohl um konkrete Personengruppen (Organisationen, Unternehmen, Teams etc.), als auch um abstrakte Gebilde (Organisationseinheiten, Abteilungen, technische Baugruppen etc.) handeln. Nach der Benennung des Systems wird es zunächst in seine Einzelkomponenten gesplittet und für jede Komponente eine beliebige Person ausgewählt, die von nun an diese Komponente vertritt. Der Klient, der das Problem einbringt, stellt nun Stellvertreter nach seinem Empfinden analog zu dem zu analysierenden Systems in den Raum. Das sich ergebende Bild zeigt bereits jetzt offenkundig und für jeden nachvollziehbar existierende Sympathien und Blockaden. Das Interessante an dieser Methode ist nun, dass sich die beliebig ausgewählten Stellvertreter reell so fühlen, wie die Personen bzw. Komponenten, für die sie stehen. Sie können konkret die Problemsitu­ation benennen, die im realen System vorherrscht. Nun können mit Hilfe der Stellvertreter verschiedene Lösungsstrategien durchgespielt und anhand der Reaktionen der Stellvertreter sofort auf die jeweilige Wirkung geprüft werden.

Die Kinesiologie ermittelt zum Wohle einer Person mit Hilfe ihrer Körper­reaktionen ihre innere Haltung auf eine zuvor gestellte Frage. Dadurch lassen sich Ursachen für unerwünschte Handlungsmuster, Angewohnheiten, Zwänge, Nervosität etc. herausfinden und ggf. neutralisieren. Zur Ermittlung der Ursache verwendet die Kinesiologie klare Ja/Nein-Fragen und kreist somit das Problem Schritt für Schritt ein. Als Antwort-Indikator dient die Muskel­reaktion des Fragenden. So kann man sich beispielsweise für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sukzessiv über einen Ja/Nein-Entscheidungsbaum an die Ursachen persönlicher Blockaden herantasten und diese vor allem mit einfachen, gezielten Übungen nachhaltig lösen.

Die Geomantie (das Wissen um den Verlauf der Erdenergien) kann gezielt zur Steigerung der Konzentration, persönlichen Leistung sowie Mitarbeitermotiva­tion eingesetzt werden. Auf der Erde existieren überall Plätze unterschiedlicher Qualitäten, sei es Kreativität, Lebensfreude, Harmonie etc. oder Müdigkeit, Unruhe, Disputbereitschaft etc. Auch im Alltag kennen wir dieses Phänomen: an manchen Plätzen fühlen wir uns irgendwie wohl, verweilen gerne. Im Büro gibt es Orte, die die Mitarbeiter bevorzugt für informelle Diskussionen nutzen. Meist verlaufen gerade diese Spontan-Meetings sehr kreativ und erfolg­versprechend. Andere Orte hingegen scheinen aus irgendeinem Grund, egal ob renoviert oder neu erbaut, von den Menschen gemieden zu werden. Mit Hilfe der Geomantie und Radiästhesie kann man solche Orte im Vorfeld bestimmen, bei der Planung des Gebäudes und der Standortwahl berücksichtigen und für das eigene Wohlgefühl und einer verbesserten Leistungsfähigkeit nutzen.



Durch den Einsatz verschiedener Lehrmethoden und Medien wird ganz­heit­liches Lernen verwirklicht. Der Schwerpunkt des Seminars liegt nach der Vermittlung der Techniken v.a. in der aktiven Umsetzung des neu erworbenen Wissens. Die Teilnehmer erhalten ein Kompendium als Skript und selbstverständlich wird individuell auf die Belange der Gruppen eingegangen.



Coaching
Im Einzelgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und finden zusammen geeignete Wege zur Lösung des Problems. Die Techniken können dabei zur Problem- und Situationsanalyse sowie Persönlichkeits­entwicklung verwendet werden. Auf Wunsch geben wir selbstverständlich die Techniken zum Selbstcoaching leicht nachvoll­ziehbar an Sie weiter.

Problemanalyse

Sind die klassischen Methoden zur Entscheidungsfindung ausgeschöpft, helfen einem die intuitiven Analysemethoden den Weg zur guten Lösung aufzuzeigen. Der Erfolg der Techniken läßt einem schnell den Geschwindig­keits- und Kostenvorteil der Methoden erkennen. Während das Zusam­men­tragen rationaler Informationen meist mehrere Manntage oder gar Wochen in Anspruch nimmt, erhält man mit Hilfe der intuitiven Analyse eine optimale Lösung innerhalb von ein bis zwei Stunden. (Praxisbeispiele)

Mit wachsendem Vertrauen und steigender Bereit­schaft, die heuristischen Methoden immer früher im Entscheidungsprozess einzusetzen, erkennt man rasch deren Gleichwertigkeit auch für wirtschaftliche Zwecke bei klarem Kostenvorteil und besseren Ergebnissen.

Sowohl bei der Entscheidungsfindung wie auch bei der Implementierung der gefundenen Lösungswege unterstützen wir Sie gerne im organi­sa­to­rischen Ablauf mit praktischem Wissen und intuitiven Techniken. Die Verknüpfung mei­nes wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrunds (Diplom Ökonom univ.) mit der jahrelangen Erfahrungen beim Einsatz intuitiver Lösungs­strate­gien in der praktischen Projektarbeit bietet auch Ihnen die Möglichkeit, wesentlich leichter und effizienter einzelne Ge­schäfts­strategien durchzuspielen und diese zielsicher zu beurteilen.

Was können die intuitiven Methoden für Sie tun?

  • Personalwesen: Finden Sie we­sentlich treffgenauer den richtigen Mitarbeiter, der die Position auch mit langfristiger Motivation ausfüllt, und wählen Sie für Ihren Mitarbeiter­stamm willkommene Maßnahmen zur Personal­entwicklung.
  • Projektleitung: Lösen Sie Konflikte und Probleme schnell zur Zufriedenheit aller Beteiligten und lernen Sie, Win-Win-Situation leichter herbei­zuführen.
  • Fertigung: Analysieren Sie wie­derkehrende Probleme und finden Sie dauerhafte Lösungen auch bei scheinbar rein ratio­nalen Ursachen.
  • Vertrieb: Erspüren Sie die wahren Bedürfnisse Ihrer Kunden, um Ihren Umsatz mit individuelleren Ge­samt­paketen zu steigern.
  • Marketing: Testen Sie zuverlässig die Wirkung Ihrer Werbung vor der Veröffent­lichung und ermitteln Sie bereits zu Beginn die notwendige Grundstimmung und gestalte­rischen Elemente für das treff­sichere Er­reichen der Zielgruppe.
  • Management: Optimieren Sie Ihre strategischen Planungen und finden Sie bislang verborgene Ansätze für eine bessere Markt­ausrichtung
  • Planung: Spielen Sie unterschied­liche Entscheidungsmöglichkeiten zielsicher durch, um Fehlent­schei­dungen zu vermeiden.
  • Finanzen: Ermitteln Sie exakt die Risiken anstehender Investitionen und entscheiden Sie sich intuitiv für das richtige Maß.
  • Verhandlungstaktik: Ermitteln Sie bereits im Vorfeld die optimale Stra­tegie, und finden Sie verdeckte In­formationen zur Stärkung der eigenen Verhandlungs­position.
  • Entwicklung: Finden Sie durch heuristische Verfahren neuartige, kreative Lösungen in schnellerer Zeit.
  • Events: Verbessern Sie die eigene Präsenz, Wirkung und Sicherheit bei öffent­lichen Auftritten.
  • Persönlichkeit: Setzen Sie ziel­strebige Gelassenheit aus der eigenen Mitte auch in schwierigen Situa­tionen um.

Persönlichkeitsentwicklung

Die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit ist eine lebensbegleitende Aufgabe. Jeder hat manch unliebsame Eigenschaft, die hartnäckig ihr Dasein pflegt, die aber ohne deren wahren Ursachen zu kennen nicht an der Wurzel zu packen ist. Als Ausweg wählt man gerne Vermeidungs­strategien, jedoch schränken sie leider auch die persönlichen Ent­faltungs­möglichkeiten ein.

Viele der Schwächen – seien es Nervosität vor Präsentationen oder Auftritten, eingeschränkte Führungsqualitäten, mindere Eloquenz, mangelnde Konzen­trationsfähigkeit, fehlende Gelassenheit in Konflikt­situationen, Motivations­löcher, geringes Selbstbewusstsein etc. – sind zudem noch sowohl im privaten Bereich wie auch in der beruflichen Karriere hinderlich; Die intuitiven Me­thoden haben hier ein uner­schöpf­liches Potential, die wahren Hinter­gründe von alten Verhaltens­mustern bewusst werden zu lassen und bieten zudem sanfte, tiefgreifende Techniken zur deutlichen Verbesserung bis kom­pletten Wandelung der Schwächen. Oft wirken sie noch am selben Tag. (siehe nächster Punkt Praxisbeispiele)

Lernen Sie ...

  • Schnell und sicher weitblickende Ent­scheidungen auch bei unklarer Sachlage zu treffen.
  • Alternative Lösungsstrategien mit erweitertem Betrachtungs­winkel zu ent­decken.
  • In scheinbar unlösbaren Situationen eine gute Lösung zu entwickeln.
  • Win-Win-Lösungen für die Zu­frie­denheit aller Parteien zu finden.
  • Konfliktpotential frühzeitig zu er­kennen und auf das Bauch­gefühl zu ver­trauen.
  • Die Verhandlungsposition der ande­ren Parteien zu ermitteln.
  • Geomantische Gegebenheiten für die Steigerung der eigenen Konzen­tration und Leistung zu nutzen.


Praxisbeispiele
Um ein Gefühl für die Wirkung der intuitiven Methoden zu entwickeln, finden Sie nachfolgend Anwendungsbeispiele, die direkt aus der Praxis entnommen wurden. Hier die Übersicht:

Problemanalyse

In einer Niederlassung eines großen mittelständischen Betriebs gab es per­manent Probleme mit der Fertigung. Die Muttergesellschaft ent­schied sich daher, den Mitarbeitern der Niederlassung weitreichende Weiterbildungen für die Maschinenbedienung, Wartung und Qualitäts­sicherung zukommen zu lassen. Leider zeigte die Maßnahme trotz hoher Aufwendungen nur marginale Wirkung. Die eigentlichen Probleme waren immer noch vorhanden. Die Situation wurde nun durch eine Organisations­aufstellung betrachtet. Da sei­tens der Maschinen und ihrer Bediener prinzipiell alles in Ordnung schien, wurde die Ursachensuche auf das leitende Personal ausgedehnt. Diese Per­sonengruppe wurde aus Loyalität der Mitarbeiter und der unteren Führungs­kräfte stets geschützt und stand nie zur Debatte. Die eintretende Schweig­samkeit der beiwohnenden Führungskräfte zeigte jedoch schon, was die Aufstellung im Detail hervorbringen sollte: eine unausgesprochene Rivalität zweier Bereichsverantwortlicher ließ die Zusammenarbeit in der Nieder­lassung nur schwer voranschreiten.
Die Lösung lag also daran, den Konflikt im Management zu lösen; die teuren Mitar­beiter­schulungen zur Maschinenbedienung hatten leider an der falschen Seite angepackt. Als nächsten Schritt wurden sodann Techniken vorge­schlagen, die die Situation auf sanfte Weise beheben, und die Integrität der Betroffenen bewahren, sodass für alle Seiten eine Win-Win-Situation entstand.

Strategische Entscheidung

In einem Unternehmen sollte eine Kooperation mit einer staatlichen Stelle eingegangen werden. Die Aufgabe bestand darin, eine interessierte Person auf staatlicher Seite zu finden, die mit echtem Interesse die Kooperation und somit das Projekt vorantreiben würde. Die passenden Behörden wurde rational auf wenige eingegrenzt, intuitiv das Ergebnis geprüft sowie die »richtige« Behörde ausgelotet. Interessanterweise fühlte sich das Ergebnis dennoch nicht zu 100% stimmig an; es schien noch etwas zu fehlen. Der zweite Durchgang enthüllte daraufhin, dass zwar die Behörde die richtige war, nicht jedoch die Person, die sich als Ansprechpartner hinter der behördlichen Stelle verbarg. Vielmehr zeigte sich, man solle den Stellvertreter des Hauptverantwortlichen kontaktieren.
Bei der Behörde war die Dame am Empfang sichtlich verwundert, dass man nicht den Hauptverantwortlichen, sondern seinen Stellvertreter sprechen wollte. Sie war überzeugt, es gäbe keine weitere Person an ihrer Dienststelle, die diesen Bereich abdeckt. Erst auf ein weiteres Bitten, ob sie nicht spontan eine Alternative nennen könne, fiel ihr eine weitere Person ein, die eventuell am Rande solche Themen streife. Beim ersten Treffen zeigte sich dann, dass genau jener Mitarbeiter ein persönliches Interesse an der Kooperation hatte, da das Thema eines seiner eigenen Themen hervorragend ergänzte. Das Fundament zur Zusammenarbeit war gelegt.

Persönliche Grenzen überwinden

Eine Musical-Darstellerin kam mit dem Bedürfnis zur persönlichen Weiter­ent­wicklung zu mir. Es gab gewisse Grenzen im Gesang und Ausdruck, die durch regelmäßiges Üben kaum zu überwinden schienen. Im Gespräch zeigten sich familiär bedingte Blockaden und eine hemmende Selbstein­schätzung, die sie in ihrer ganzen Persönlichkeit nicht haben frei entfalten lassen.
Mit einigen Übungen aus der Kinesiologie und gezielten Einzelge­sprächen, ließen sich der persönliche Aus­druck sowie die Klarheit der Stimme zur Freude der Zuschauer und übrigen Mitwirkenden wesentlich verbessern.

Lampenfieber

Ein Personaltrainer wandte sich mit der Bitte an mich, man möge an seinem Lampenfieber arbeiten. Obwohl er durch seine langjährige Erfahrung bei sei­nen Themen inhaltlich absolut sicher war, generell ein angenehmes Auftreten hatte und auch seine Kunden stets begeistert waren, neigte er trotzdem bei Vorträgen vor größerer Teilnehmerzahl bereits Tage zuvor zu enorm hohen inneren Anspannungen. Nach Möglichkeit umging er daher solche Aufträge schon im Vorfeld.
Im Gespräch zeigte sich, dass die Ursache an der inneren Überzeugung lag, man dürfe keinen einzigen Fehler machen, alles müsse zu 200% perfekt werden. Mit dieser Erkenntnis war die Situation nun wie gewandelt. In wenigen Sitzungen wurde diese Überzeugung mit verschiedenen intuitiven Methoden gelöst und ihm zudem Techniken zur Gelassenheit und schnellen Selbst­stärkung vermittelt, sodass er Vorträgen vor großem Publikum nun mit positiver Erwartung entgegen ging.

Konzentrationsschwäche

Als ein etabliertes Blumengeschäft wegen Altersruhestand des Eigentümers zum Verkauf stand, verwirklichte sich ein Florist durch die Geschäftsübernahme nach Jahren der Assistenz seinen Traum vom eigenen Ladengeschäft. Sein Ideenreichtum, Geschäftssinn und seine solide Arbeit legten ihm eine selbständige Tätigkeit in den eigenen Verkaufsräumen nahe. Die Umgestaltung der Räume nach seinen Vorstellungen bereitete ihm Freude und die Geschäfte liefen gut. Mit der Zeit jedoch hatte er das Gefühl permanenter Müdigkeit, seine frühere Motivation wich einer Lustlosigkeit. Die Mitarbeiter schienen immer unzuverlässiger zu werden, nach und nach sank auch der Umsatz.
Die Analyse der Situation ergab, dass zu Gunsten der architektonischen Ver­kaufsraumoptimierung die Arbeitsplätze der Mitarbeiter in eine »unterkühlte« Ecke mit schlechterem Ausblick verschoben wurden. Dies schlug mit der Zeit auf die Stimmung und Gesundheit der Mitarbeiter nieder. Auch der eigene Arbeitsplatz des Ladenbesitzers war aus geomantischer Sicht auf einem äußerst negativen Platz gelegen, der ihm täglich mehr seiner Energie raubte. Die übrigen Veränderungen, insbesondere am Eingang, hielten die Kunden energetisch eher im kleinen Außenbereich, anstatt sie in den Laden einzuladen. Eine grundlegende Änderung der Arbeitsplätze sowie des Eingangs war also zum Erhalt eines positiven, motivierenden Arbeitsklimas unbedingt notwendig.
Eine solche ungünstige Umgestaltung der Geschäftsräume zur Neueröffnung wie im oberen Fall wirft natürlich auch die Frage auf, ob der Besitzer bei seinen Entscheidungen unbewusst auf die schlechtere Raumsituation hin­gearbeitet hat. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Erfolg unbewusst negativ assoziiert wird. Daher sind auch hier unbedingt immer die unbewussten Denkstrukturen des Besitzers in die Lösung miteinzubeziehen.

Angestauter Ärger

Ein langjähriger Mitarbeiter eines großen Finanzdienstleisters bat mich um Hilfe. Er war erfolgreich, beliebt bei den Kunden und sein Arbeitsplatz bereitete ihm trotz harter Arbeit Freude. In seinem direkten Umfeld jedoch gab es einen Mitarbeiter, der anscheinend ungestraft gegen alle Gepflogenheiten des Unternehmens verstoßen durfte. Trotz unpassendem Äußeren, schlechten Umsatzzahlen und mangelnder Arbeitsmotivation blieb er vom Management unberührt, bezog sogar aufgrund seiner Betriebszugehörigkeit ein höheres Gehalt. An manchen Tagen erschien die Situation besonders grotesk, wurde er gar von der Standortleitung öffentlich für Dinge gelobt, die für die übrige Belegschaft als selbstverständlich galten.
An dem Tag, an dem mich der Klient besuchte, stand er vor einem größeren Betriebsmeeting zur Betrachtung der aktuellen Standortsituation und Planung zukünftiger Strategien. Der angestaute Ärger über seinen Kollegen stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Die Situation war bei ihm bereits dermaßen eskaliert, dass er am Morgen vor der Fahrt zur Arbeitsstätte unter Magen­schmerzen litt, die mit zunehmender Nähe zur Niederlassung heftiger wurden. Eine weitere Duldung der Situation schien unmöglich. Da ihm eine attraktive Stelle angeboten wurde, überlegte er gar, das Unternehmen zu wechseln, obgleich es für ihn einen deutlichen Mehraufwand bei der Fahrt zur Arbeitsstätte bedeutet hätte. Er fragte also, wie er sich am besten Verhalten solle. Die rationalen Lösungen schienen offenkundig: Das Unternehmen verlassen, das Fehlverhalten des Mitarbeiters aufdecken oder die Situation weiter dulden. Insbe­sondere letzteres schien ihm unmöglich.

Aus der Sichtweise der intuitiven Methoden ist zunächst die Frage, wieso der Klient in diesem hohen Maße von der Situation berührt wird, dass sogar körperliche Beschwerden auftreten. Prinzipiell wäre für das Finden einer guten Lösung eine entspannte, gelassene Haltung gegenüber der Situation von Vorteil. So arbei­teten wir gemeinsam daran, den Grund für sein explosives Verhalten zu er­fahren. Die Analysetechniken führten uns zu mehreren ähn­lichen Situationen, in denen der Klient in seinem Leben das Gefühl der ungerechten Behand­lung hatte. Nach dem Auflösen der Blockaden, die aus den damaligen Situationen resultierten und die zur Überreaktion in der aktuellen Situation führten, war der Weg frei, die ursprüngliche Frage zu beantworten. Die zu Beginn gefundenen, rationalen Lösungsansätze wurden nun mit Hilfe eines intuitiven Planspiels durchgespielt, um sich die Konsequenzen der einzelnen Ansätze und vor allem die jeweilige innere Zufriedenheit klar zu machen.
Ich teilte ihm auch mit, dass sich ihm vermutlich bis zum Meeting noch eine weitere Lösung präsentieren wird, die nun aufgrund der gewonnenen inneren Gelassenheit hervortreten kann.

Als er am nächsten Morgen erwachte, waren zu seiner Überraschung die Magenschmerzen nicht mehr vorhanden. Auf dem Weg zur Arbeit hatte er wieder Freude entwickelt und sein Meeting lief zu seiner vollsten Zufriedenheit. Selbst der Anblick seines Kollegen konnte ihn kaum aus seiner Gelassenheit bringen. So zerriss er sogar die bereits geschriebene Kündigung. Die letztendliche Lösung, am eigentlich geliebten Arbeitsplatz unab­hängig von den Kollegen wieder Freude zu spüren, schien rational zunächst nicht erreichbar zu sein. Mit den intuitiven Methoden war der Klient jedoch in der Lage, seine innere Haltung und Wahrnehmung zu verändern, um so die Freiheit zu erlangen, aus wirklich allen Optionen – auch den scheinbar unmöglichen – wählen zu können.

Technische Probleme

Ein Projektleiter einer Video-Produktion hatte ein interessantes Problem. Der digitale Video-Schnitt hatte die Anfänge gerade überwunden und schien stabil zu funktionieren. Das Projekt ging gut voran, es traten jedoch zum Ende des Schnitts und der bevorstehenden Veröffentlichung immer mehr technische Probleme seitens der Software auf. Mit Hilfe gutem technischen Sach­verstand, vielen Versuchen und einigen Updates konnten die Probleme zwar zäh, aber nach und nach gelöst werden.
Alles schien letztendlich perfekt, der Schnitt gelungen und es fehlte nur noch die Erstellung der Master-DVD für die Vervielfältigung. Der Fertigstellungs­termin war bereits in Verzug, und der Auftraggeber fragte schon mehrfach höflich nach einem finalen Termin. Doch auch in der Endphase schienen die Probleme nicht abzureißen: Beim Umrechnen des Videos auf das DVD-Format (Rendern) stürzte der Computer regelmäßig in den letzten Minuten ab. Obwohl in vergleichbaren Projekten solche massiven Programmfehler nicht auftraten, scheiterten hier sämtliche Versuche, das Problem zu lösen oder zu umschiffen.

In der Not fragte der Projektleiter, ob intuitive Methoden auch für die Analyse technischer Sachverhalte einsetzbar wären. So unterteilten wir das Problem in einer Aufstellung zunächst in die technischen Komponenten Endprodukt, Hardware, Betriebssystem, Schnittprogramm, Ausgabetreiber etc. Merkwür­digerweise schienen laut dem Bild in der Aufstellung alle technischen Komponenten absolut fehlerfrei zu arbeiten, nur das Video, also das Endpro­dukt selbst, schien in seiner Streikhaltung festzusitzen, ohne jedoch Bezug zu einer der aufgestellten Komponenten zu haben. Überrascht von der Situation fügten wir als weitere Komponenten in die Aufstellung alle an der Produktion beteiligten Personen hinzu, und so zeigte sich nach kurzer Zeit, dass eine ungeklärte Situation zwischen Darsteller und Auftraggeber das Projekt an der Fertigstellung hinderte.
Der Bericht traf beim Auftraggeber, wie zu erwarten, eher auf Unverständnis und Ablehnung. Der Projektleiter stand also vor der ungünstigen Situation, ein Projekt zum Abschluss bringen zu müssen, dessen Fortschritt nicht in seinen Händen lag.
Eine intuitive Analyse ergab für das weitere Vorgehen, dass die beste Lösung sei, etwa für vier Wochen zu warten, und dann nochmals einen Versuch zu starten, das DVD-Master zu erstellen. Vielleicht würde sich in diesem Zeitraum etwas bei der Ursache bewegen. Alle anderen Lösungen schienen nur reine Zeitver­schwendung zu sein. Zur Überbrückung der Tage wurde dem Team und dem Auftraggeber vorgeschlagen, auf das nächste Software-Update zu warten; der Schnittcomputer blieb solange unberührt. Nach den ausgetesteten vier Wochen Wartezeit war noch kein Software-Update in Sicht. Wir testeten intuitiv nochmals nach, ob sich an der Situation etwas geändert habe. Als Antwort ergab sich, in etwa einer Woche könne man auf ein positives Ergebnis erwarten. Der Projektleiter startete folglich nach der angegebenen Zeit den Schnittcomputer. Ein kleineres Betriebssystem-Update vollzog im Hintergrund seine Aufgabe, als er mit eher gedämpfter Erwartung den Knopf zum Erstellen der Master-DVD drückte. Schon zu Beginn schienen die Berechnungen etwas flüssiger zu laufen und ... alles lief durch. Auch die übrigen Beteiligten waren von dem Ergebnis positiv überrascht. Der Verkauf konnte beginnen.

Die Kraft der Imagination

Seit mehr als 15 Jahren unterrichte ich die asiatische Kampfkunst Aikido, in der das Verhältnis von Lockerheit und Spannung im richtigen Rhythmus außerordentlich wichtig ist. Besondere Freude bereitet es mir, wenn es mir gelingt, den unterschiedlichsten Personen komplexe Bewegungsabläufe mit klar verständlichen, exakt auf die Situation zugeschnittenen Erklärungen nahe zu bringen.
So forschte ich lange Zeit nach alternativen technischen Erklärungen und eingängigen Vergleichen aus dem Alltag. Obwohl die Teilnehmer gute Fortschritte in ihren Bewegungsabläufen, ihrer Körperhaltung und ihrem Timing erzielten, schienen sich manche Eigenheiten und Probleme hart­näckig zu halten. Auch durch gezieltes Üben kam es nur zu kleinen, kurz­fristigen, nicht jedoch zu grundlegenden, dauerhaften Besserungen. So dehnte ich meine Suche nach Erklärungs­modellen weiter aus.
Bei einem besonders zähen Fall übertrug ich intuitiv eine Lehre aus der Geomantie, die 4-Elementen-Lehre, auf die Personen. Prinzipiell waren ihr die technischen Ausführungen alle bekannt, aber insgesamt fehlte es an Leben und Präsenz in der Bewegung. Daher bot ich der Person an, sie solle sich die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft in einer kurzen, geführten Meditation an passender Stelle um den Körper metaphorisch vorstellen und in dieser inneren Haltung die geforderte Bewegung ablaufen lassen. Der Erfolg war deutlich sichtbar. Die Person bewegte sich plötzlich in einer Qualitäts­stufe, die weit über ihrer normalen lag, mit einer Präsenz, die hochrangigen Meistern gleich kam. Nicht nur ich war davon überrascht, auch die beteiligten Kursteil­nehmer nahmen die Darbietung mit Verblüffung war.
Am folgenden Training entschied ich mich, die neue Erkenntnis der gesamten Gruppe zu vermitteln und erhielt umgehend deutliche Qualitätssteigerung bei den Bewegungsabläufen der gesamten Gruppe, Zaghaftigkeit und Übermut gleichermaßen wurde automatisch in einer natürlichen Präsenz, richtigen Intensität und präzisen Gelassenheit gemittelt. Die eigene Mitte zu finden, ein Modell, dessen Wichtigkeit in allen asiatischen Methoden gleichermaßen betont wird, war nun nicht mehr zufällige Folge jahrelanger Übung, sondern insbesondere für Fortgeschrittene ein unmittelbar reproduzierbarer Prozess.

Seitdem fließen die hier gewonnenen Erkenntnisse über die Imagination der Elemente erfolgreich in jedes Management-Seminar mit ein. Die Teilnehmer erhalten umgehend ein überzeugenderes Auftreten sowie tieferes Selbstwert­gefühl und können diese Techniken zusätzlich vor schwierigen Gesprächen oder Präsentationen zum persönlichen Erfolg einsetzen.
Bei Künstlern und Darstellern führt die genannte Methode auf schnellem Wege insbesondere zu lebendiger Präsenz, optimierter Körperspannung, freiem Ausdruck und deutlicher Sicherheit in den Auftritten.



Alle Leistungen sind in Deutsch und Englisch verfügbar.




Intuitive Methoden helfen ...
  • Bei Problemen schnell und sicher weitblickende Ent­scheidungen auch bei un­klarer Sach­lage zu treffen
  • Den Blickwinkel zu erweitern und krea­tive Ideen zur Lö­sung zu ent­wickeln
  • In Verhandlungen Unsicher­heiten, Konflikt­potential und Symp­athien auf­zu­decken
  • Bei der Entwicklung der eigenen Persönlich­keit auch kurz­fristig negative Eigen­schaften bzw. alte Ver­haltens­muster abzu­bauen und si­cheres Auf­treten zu gewinnen
  • Effektiv Stress abzubauen und durch Gelassen­heit auch in kriti­schen Situ­ationen zu über­zeugen
Zur wahren Weistheit braucht Wissen die richtige Intuition.

Was können die intuitiven Methoden für Sie tun?
  • Personalwesen: Finden Sie we­sentlich treffgenauer den richtigen Mitarbeiter, der die Position auch mit langfristiger Motivation ausfüllt, und wählen Sie für Ihren Mitarbeiter­stamm willkommene Maßnahmen zur Personal­entwicklung.
  • Projektleitung: Lösen Sie Konflikte und Probleme schnell zur Zufriedenheit aller Beteiligten und lernen Sie, Win-Win-Situationen leichter herbei­zuführen.
  • Fertigung: Analysieren Sie wie­derkehrende Probleme und finden Sie dauerhafte Lösungen auch bei scheinbar rein ratio­nalen Ursachen.
  • Vertrieb: Erspüren Sie die wahren Bedürfnisse Ihrer Kunden, um Ihren Umsatz mit individuelleren Ge­samt­paketen zu steigern.
  • Marketing: Testen Sie zuverlässig die Wirkung Ihrer Werbung vor der Veröffent­lichung und ermitteln Sie bereits zu Beginn die notwendige Grundstimmung und gestalte­rischen Elemente für das treff­sichere Er­reichen der Zielgruppe.
  • Management: Optimieren Sie Ihre strategischen Planungen und finden Sie bislang verborgene Ansätze für eine bessere Markt­ausrichtung
  • Planung: Spielen Sie unterschied­liche Entscheidungsmöglichkeiten zielsicher durch, um Fehlent­schei­dungen zu vermeiden.
  • Finanzen: Ermitteln Sie exakt die Risiken anstehender Investitionen und entscheiden Sie sich intuitiv für das richtige Maß.
  • Verhandlungstaktik: Ermitteln Sie bereits im Vorfeld die optimale Stra­tegie, und finden Sie verdeckte In­formationen zur Stärkung der eigenen Verhandlungs­position.
  • Entwicklung: Finden Sie durch heuristische Verfahren neuartige, kreative Lösungen in schnellerer Zeit.
  • Events: Verbessern Sie die eigene Präsenz, Wirkung und Sicherheit bei öffent­lichen Auftritten.
  • Persönlichkeit: Setzen Sie ziel­strebige Gelassenheit aus der eigenen Mitte auch in schwierigen Situa­tionen um.
  • Assessment Center: Ergründen Sie im Voraus, was Ihren Gesprächspartnern am wichtigsten ist.


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